Damit Leben gelingt

Bolivien ist ganz nah

Weil Kinder nicht ins Gefängnis gehören und das eigene Kind ihnen in Bolivien hilft, sammelt Becker Optik in Olsberg für die Aldea de Niños Cristo Rey in Cochabamba/Bolivien. (Foto: SMMP/Beer)
Weil Kinder nicht ins Gefängnis gehören und das eigene Kind ihnen in Bolivien hilft, sammelt Becker Optik in Olsberg für die Aldea de Niños Cristo Rey in Cochabamba/Bolivien.

Die Firma Becker Optik in Olsberg feiert ihr 15-jähriges Firmenjubiläum mit einger großen Rabatt-Aktion und einer Spendensammlung für ein Kinderdorf in Bolivien.

Aldea de Niños Cristo Rey in Cochabamba ist weit entfernt von Olsberg, aber für Familie Becker ist sie ganz nah. Tochter Lisa arbeitet dort für ein Jahr als Missionarin auf Zeit und hilft dabei, Kindern von Strafgefangenen ein neues Zuhause zu geben solange ihre Eltern im Gefängnis sind. Mehr erfahren »

„Das Weite muss zum Nächsten werden“

Diskutierten im Bergkloster Bestwig über den Ruf der Kirche (v.l.): Der Pastoralsoziologe Prof. Dr. Dr. Norbert Mette, Moderator Winfried Meilwes, Schulleiterin Gabriele Sachse und Pater Wolfgang Schonecke vom Netzwerk Afrika Deutschland. Foto: SMMP/Bock
Diskutierten im Bergkloster Bestwig über den Ruf der Kirche (v.l.): Der Pastoralsoziologe Prof. Dr. Dr. Norbert Mette, Moderator Winfried Meilwes, Schulleiterin Gabriele Sachse und Pater Wolfgang Schonecke vom Netzwerk Afrika Deutschland.

Taifune, AIDS, Biosprit: Forum diskutierte Rolle der Kirche in globalisierter Welt

„Mir scheint es, dass die Bistümer Angst davor haben, den Laien in den Gemeinden zuviel Verantwortung zu übertragen. Weil dann vielleicht Dinge passieren, die sie nicht mehr steuern können. Aber diese Angst habe ich nicht“, erklärte der bekannte Pastoralsoziologe Prof. Dr. Dr. Norbert Mette am Freitagabend beim Missionarischen Forum im Bergkloster Bestwig. Weiterlesen bei smmp.de »

Hilfe aus dem Siegerland

Die Delegation aus Wilnsdorf mit Sr. Klara Maria Breuer und Sr. Rosirene
Die Delegation aus Wilnsdorf mit Sr. Klara Maria Breuer und Sr. Rosirene

Hannelore Neuser, Sprecherin der Katholischen Frauengemeinschaft St. Martinus in Wilnsdorf, Pastoralreferentin Daniela Bräutigam sowie eine weitere Vertreterin der Gruppe sind langjährige Unterstützer des missionarischen Projekts in Balsas, Brasilien. Die Gruppe war am 1. Oktober zu Gast im Bergkloster in Bestwig. Auf Einladung der Missionszentrale nahm die Delegation die Gelegenheit war, Schwester Rosirene Lima de Sousa aus Balsas anlässlich ihres Deutschlandbesuchs zu treffen. Die Leiterin der Kindertagesstätte Santa Maria Madalena Postel im Armenviertel Tresidela in Balsas gab aus erster Hand und mittels Fotos einen Eindruck über die aktuelle Situation der Einrichtung und deren pädagogische Arbeit. Für die Gruppe aus Wilnsdorf hatte sie ein besonderes Geschenk dabei: ein eigens entworfenes Poster mit Dank des Centro Educacional Santa Maria Madalena Postel an die Wilnsdorfer Frauengruppe.

„Hole ein Kind von der Straße“: Unter diesem Motto hatte in Balsas 1996 alles ganz einfach begonnen. Schwestern und Ehrenamtliche sammelten Kinder von den Straßen auf zu Freizeitangeboten. Daraus entstand die Tagesstätte, die inzwischen 60 Kinder von 3 bis 5 Jahren, vormittags, von Montag bis Freitag aufnimmt. Bildungsangebote für die Eltern der Kinder ergänzen die Arbeit der Tagesstätte. Nahezu von Anfang an unterstützt die Gruppe der Katholischen Frauengemeinschaft aus dem Siegerland das Projekt. Wie verlässlich diese Brücke von Wilnsdorf nach Balsas ist, bekräftigte Hannelore Neuser an diesem Nachmittag: „Solange ich Sprecherin bin, können Sie sich darauf verlassen, dass wir die Kindertagesstätte in Balsas weiter unterstützen werden.“ Und fügte hinzu, was sie und die weiteren Frauen der kfd St. Martinus immer wieder motiviert, sich für diese Arbeit einzusetzen: „Wenn wir in die Augen der Kinder aus Balsas schauen, wissen wir, dass sich unser Einsatz lohnt.“

Mehr zum Centro Educacional Santa Maria Madalena Postel

„Was wäre unsere Arbeit ohne Sie?“

Anna Kleppe, eine von zahlreichen Förderern und Förderinnen der Ordensgemeinschaft,  unterhält sich mit der bolivianischen Schwester Soledad Castillo Miranda. Foto: SMMP/Bock
Anna Kleppe, eine von zahlreichen Förderern und Förderinnen der Ordensgemeinschaft, unterhält sich mit der bolivianischen Schwester Soledad Castillo Miranda.

Bergkloster Stiftung SMMP lud 130 Freunde und Förderer nach Bestwig ein

„Viele unserer weltweiten Aufgaben wären ohne Sie nicht leistbar“, bedankte sich Generaloberin Schwester Aloisia Höing am Sonntagabend bei über 130 Freunden und Förderern der Gemeinschaft. Sie unterstützen die missionarische Arbeit mit hohen Beträgen und regelmäßigen Spenden bzw. großem individuellem Einsatz. Anlässlich des erstmals zum 1. Oktober ausgerufenen Tages der Stiftungen hatte die Bergkloster Stiftung SMMP diesen wichtigen Personenkreis ins Bergkloster Bestwig eingeladen.Mehr erfahren »

Präsidentengattin besucht Metarica

Mama Gebuza und Sr. Leila in Metarica
Mama Gebuza und Sr. Leila in Metarica (von links)


Schwester Leila berichtet am 14.08.2013:

Heute haben wir den Besuch von Mama Gebuza, Frau Maria da Luz Guebuza, Gattin des Präsidenten von Mosambik, in Metarica empfangen haben. Ihr Treffen mit den Führungskräften war in der überdachten Halle des Erziehungszentrums Julie Postel. Es war sehr schön.

Sie hat sich für alles interessiert, sogar die Einrichtung besucht, Ecke für Ecke, und gesagt, dass wir tüchtige Schwestern sind. Sie war entzückt und wird darüber nachdenken, wie sie mit uns zusammenarbeiten kann.

Sie hat uns Decken geschenkt, Solarlaternen und Moskitonetze. Für die Kinder spendete sie einen großen Kuchen (ich denke, sie hat ihn geschenkt bekommen und es vorgezogen, ihn uns zu geben).

Wir haben Personen im Haus Placida beherbergt und im Haus de la Salle Hospedamos. Bis jetzt läuft alles gut.

Pedrito und Schwester Argentina sind nach Nampula gefahren, um die neuen MaZ (Missionare auf Zeit) abzuholen, die heute schon angekommen sind. Alles in Ordnung, Gott sei Dank. Am Wochenende fahre ich mit den Novizinnen zum Novinter nach Nampula. So läuft die Zeit dahin.

Ihre Schwester Leila