Schwester Maria Ludwigis ist glücklich, wenn sie andere Menschen glücklich machen kann. Fotos: Gabriele David/SMMP
Schwester Maria Ludwigis Bilo öffnet auch mit 100 Jahren noch täglich ihr Sozialbüro in Leme in Brasilien. Im Interview erklärt sie, warum.
Pünktlich um 7.30 Uhr verlässt Schwester Maria Ludwigis wochentags den Frühstückstisch. Auch jetzt noch, mit inzwischen 100 Jahren. Um 8.00 Uhr öffnet ihr Sozialbüro – und das schon seit 2011. Es ist eine Anlaufstelle für arme Familien und Menschen, die erst seit kurzem in Leme leben und Starthilfe brauchen.
Während des Gottesdienstes in Chidzolomondo. Fotos: Schwester Leila de Souza e Silva
Spenden verschaffen den Schwestern in Mosambik mehr Mobilität
Die Schwestern in Chidzolomondo in Mosambik freuen sich über das neue spendenfinanzierte Motorrad. Es macht es ihnen leichter, die Menschen ihrer Gemeinde zu erreichen. Die Straßen sind nicht ausgebaut und die Wege beschwerlich und zeitintensiv. Das Motorrad sorgt für größere Beweglichkeit und ermöglicht es, auch abgelegene Häuser aufzusuchen.
Schwester Consolata Costa auf dem Motorrad.
Chidzolomondo ist eine kleine Ortschaft im Macanga Distrikt der Provinz Tete im Nordwesten von Mosambik. Am 24. Mai 2026 haben die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel dort die siebte Niederlassung der SMMP-Region Mosambik eröffnet. Die drei Schwestern des Konvents engagieren sich in der Pastoralarbeit und besuchen Kranke − unabhängig von deren religiösem Bekenntnis. Auch ein erster Handarbeitskurs mit Müttern fand bereits statt.
Die jungen Schwestern nehmen mit Begeisterung und Freude ihre Aufgaben wahr. Die Menschen in Chidzolomondo und Umgebung sind sehr froh über die dauerhafte Anwesenheit der Schwestern vor Ort.
Die Eltern der sechs Kinder mit den Bauarbeitern vor dem fast fertigen Haus.
Gute Nachrichten aus Mosambik – 2026 schon vier Häuser fertiggestellt
In Metarica in Mosambik wurde über das Projekt „Häuser ja – Hütten nein“ im Juni bereits das vierte Haus in diesem Jahr fertiggestellt. Es ist für eine achtköpfige Familie. Wie Regionalkoordinatorin Schwester Leila de Souza e Silva schreibt, verdienen sich die Eltern mit der Feldarbeit etwas Geld. Die sechs Kinder besuchen alle die Schule. Es handele sich um eine sehr arme, aber strebsame Familie. „Ihr kleines, schlichtes Haus hat einfach nicht mehr ausgereicht. Denn die Kinder werden größer“, erklärt Schwester Leila. Nun haben die acht endlich ein würdiges und angemessenes Zuhause.
Jahresbericht der Bergkloster Stiftung SMMP dokumentiert die Wirksamkeit von Spenden
Gute Stimmung im sozialen Zentrum in Schineni Rumänien. Hier werden vor allem Kinder und Jugendliche betreut. Foto: SMMP/Uwe Wrobel
Der neue Jahresbericht der Bergkloster Stiftung SMMP für das Jahr 2025 ist erschienen. Er zeigt diesmal in besonderer Weise, wie die Spenden der vielen Freunde und Förderer aus Deutschland in den Projekten und Aufgabenfeldern der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien, Brasilien, Mosambik, Rumänien und Deutschland nachhaltig wirken. Insgesamt konnte die Stiftung im vergangenen Jahr knapp 1,9 Millionen Euro an Einnahmen und Erträgen verbuchen.
Der vorweihnachtliche Basar am Engelsburg-Gymnasium in Kassel endet traditionell auf dem Schulhof mit dem gemeinsamen Adventssingen.
Basare und Sponsorenläufe bringen für die internationale Arbeit der Schwestern über 50 000 Euro ein
Mit großartigen Solidaritätsaktionen haben sich mehrere Schulen in diesem Herbst und in der Vorweihnachtszeit wieder für die weltweite Arbeit der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel engagiert. Die Bergkloster Stiftung SMMP sagt Danke.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.