Damit Leben gelingt

„Bring bitte einen Löffel aus Brasilien mit“

Sr. Klara Maria
Sr. Klara Maria

Eine wahre Geschichte erzählt von Sr. Klara Maria Breuer, Missionsprokuratorin der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel.

„Bring bitte einen Löffel aus Brasilien mit“: Sabrinas SMS, die während meiner Projektreise in Leme auf dem Handy eintrudelt, kreist in meinem Kopf. Was für einen Löffel nehme ich nur? Soll ich einen „schönen Löffel“ in Sao Paulo besorgen? Passt ein Löffel mit kleinem Edelstein am Griff, wie es sie dort in den Läden gibt? Bei den Mahlzeiten erzähle ich brasilianischen Mitschwestern am Tisch von der Löffelaktion da draußen und der entsprechenden Anfrage. „Frag doch Schwester Maria Ludwigis“, bringt mich eine Mitschwester auf die zündende Idee. Ja, das passt! Schwester Maria Ludwigis Bilo, mit 86 Jahren die einzige deutsche Schwester unserer Ordensgemeinschaft in Brasilien, hat täglich mit Essen zu tun. Oder besser: mit fehlendem…Mehr erfahren »

Restaurierung der Orgel – wir brauchen Ihre Hilfe

Dreifaltigkeitskirche Bergkloster Bestwig
Seifert-Orgel in der Dreifaltigkeitskirche Bestwig

Geschichte der Seifert-Orgel
Am 21. Dezember 1973 wurde die Orgel unserer Dreifaltigkeitskirche feierlich geweiht. Erbaut von der Werkstatt Romanus Seifert in Kevelaer besitzt sie in 28 Registern 1886 Pfeifen, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Seit ihrer Weihe erklingt unsere Orgel täglich im Gottesdienst.
Die Schwestern unserer Gemeinschaft und viele Besucherinnen und Besucher unserer Kirche, Gäste, Freunde, Angehörige und Teilnehmer an Angeboten im Kloster schätzen ihren warmen und zugleich hellen Klang. Leider steht nun nach fast 40 Jahren eine größere Überholung des Orgelwerkes an. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder kleinere und größere Ausfälle in der Technik der Orgel.

Restaurierung der Orgel
Zunächst muss das Innere des Orgelgehäuses einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Durch die Ablagerung von Schmutz auf den tonbildenden Elementen der Pfeifen hat sich der Klang verändert. Weiter müssen viele Teile, die durch den täglichen Gebrauch abgenutzt sind, erneuert werden. Die Pfeifen eines Registers sind durch ihr Eigengewicht eingesunken und müssen aufwändig stabilsiert werden. Manche Materialien, die damals beim Orgelbau verwendet wurden, z.B. in der Dämpfung von Geräuschen der mechanischen Teile, enthielten sogenannte Weichmacher. Im Laufe der Jahre zersetzten sich die Stoffe, bröckelten ab und müssen nun durch moderne, haltbare Dämmstoffe ersetzt werden. Die Arbeiten erfordern den Ausbau aller Pfeifen und werden sich über einige Wochen hinziehen.

Durch die notwendigen Reparaturen entstehen Kosten in Höhe von etwa 30.000 €. Das ist eine große Herausforderung, weil wir Schwestern diese Summe niemals alleine stemmen können. Wir bitten Sie, uns bei dieser großen finanziellen Aufgabe zu unterstützen.

Bitte helfen auch Sie uns durch Ihre Spende an die Bergkloster Stiftung, unsere Orgel zu erhalten.

Spendenkonto:
Bergkloster Stiftung SMMP
Kto. Nr. 100300, BLZ 40060265, Darlehnskasse Münster
Stichwort: Orgel
Selbstverständlich stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Gedanken einer Kerze

„Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton – sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.
Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton – unangerührt, vergessen, im Dunkeln – oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.

Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen….

Kerze. Foto: SMMP/Bock
Gedanken einer Kerze

Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!

Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch – und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit.

Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, umso heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.
Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.»
(Autor unbekannt)

Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest und ein Jahr mit vielen glücklichen Momenten!

Powerfrauen im Ordenskleid

Stiften oder Spenden ist eine Herzensangelegenheit

Christian Uhl, Geschäftsführer der Bergkloster Stiftung
Christian Uhl, Geschäftsführer Bergkloster Stiftung
Foto: SMMP

Wenn Wünsche und Hoffnungen erfüllt werden, machen sich Spender oder Stifter ihr Hilfsprojekt zu Eigen – und engagieren sich nachhaltig für „ihre“ Schule oder „ihr“ Kinderdorf. Beispielhaft sorgt deshalb die Bergkloster Stiftung SMMP für ein Angebot, das den individuellen Bedürfnissen ihrer interessierten Stifter und Spender gerecht wird. „Ganz gleich, ob jemand mit einem monatlichen Beitrag eine arme Familie in Mosambik unterstützen möchte oder sein Vermögen in einer Zustiftung zum Wohle bedürftiger Menschen anlegen möchte – dank unserer vielfältigen Hilfsprojekte und Fördermöglichkeiten können wir unseren Spendern und Stiftern immer ein konkretes, genau zu ihren Bedürfnissen passendes Angebot machen“, berichtet Christian Uhl, Geschäftsführer der Bergkloster Stiftung SMMP.

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Schwester Aloisia, Generaloberin
Foto: SMMP

Die Erfolge der Stiftung seit ihrer Gründung 2007 durch die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel können sich sehen lassen. Schenkungen, Unterstiftungen von Unternehmen und Privatpersonen vergrößerten das Stiftungskapital. Und immer mehr Spender engagieren sich mit einer mehrjährigen Patenschaft. Entweder gehen die Patenschaftsbeiträge an ein Kinderheim, an eine Schule oder ein Soziales Zentrum oder sie kommen direkt einer bedürftigen Familie in Mosambik, Bolivien, Brasilien oder Rumänien zugute.

Den allen Ordensgemeinschaften eigenen Nachwuchssorgen sind die Schwestern schon frühzeitig beherzt entgegen getreten. Mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen heute die Arbeit der rund 400 Ordensschwestern und stellen sicher, dass z.B. die Aufgaben in Krankenhäusern und Altenheimen in Deutschland, die Betreuung und schulische Ausbildung von Kindern in Entwicklungsländern oder der Kampf gegen Hunger und Krankheiten weiter geführt werden.

Mit ihrem Vorbild und ihrer unerschütterlichen Kraft sorgen die Schwestern dafür, dass der Geist ihrer Gründerin, der heiligen Maria Magdalena Postel, im Umgang mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und mit den vielen Schutzbefohlenen lebendig bleibt. Und ebenso ist der Dialog mit Stiftern und Spendern durch und durch christlich geprägt – mit Blick in die Zukunft, aber auch immer mit der notwendigen Professionalität und einer guten Portion Pragmatismus. „Da wir immer auf die Seriösität, die Tradition und den guten Ruf der Schwestern bauen können, schenken uns die Spender und Stifter gerne ihr Vertrauen“, bestätigt auch Christian Uhl.