Damit Leben gelingt

Restaurierung der Orgel – wir brauchen Ihre Hilfe

Dreifaltigkeitskirche Bergkloster Bestwig
Seifert-Orgel in der Dreifaltigkeitskirche Bestwig

Geschichte der Seifert-Orgel
Am 21. Dezember 1973 wurde die Orgel unserer Dreifaltigkeitskirche feierlich geweiht. Erbaut von der Werkstatt Romanus Seifert in Kevelaer besitzt sie in 28 Registern 1886 Pfeifen, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Seit ihrer Weihe erklingt unsere Orgel täglich im Gottesdienst.
Die Schwestern unserer Gemeinschaft und viele Besucherinnen und Besucher unserer Kirche, Gäste, Freunde, Angehörige und Teilnehmer an Angeboten im Kloster schätzen ihren warmen und zugleich hellen Klang. Leider steht nun nach fast 40 Jahren eine größere Überholung des Orgelwerkes an. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder kleinere und größere Ausfälle in der Technik der Orgel.

Restaurierung der Orgel
Zunächst muss das Innere des Orgelgehäuses einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Durch die Ablagerung von Schmutz auf den tonbildenden Elementen der Pfeifen hat sich der Klang verändert. Weiter müssen viele Teile, die durch den täglichen Gebrauch abgenutzt sind, erneuert werden. Die Pfeifen eines Registers sind durch ihr Eigengewicht eingesunken und müssen aufwändig stabilsiert werden. Manche Materialien, die damals beim Orgelbau verwendet wurden, z.B. in der Dämpfung von Geräuschen der mechanischen Teile, enthielten sogenannte Weichmacher. Im Laufe der Jahre zersetzten sich die Stoffe, bröckelten ab und müssen nun durch moderne, haltbare Dämmstoffe ersetzt werden. Die Arbeiten erfordern den Ausbau aller Pfeifen und werden sich über einige Wochen hinziehen.

Durch die notwendigen Reparaturen entstehen Kosten in Höhe von etwa 30.000 €. Das ist eine große Herausforderung, weil wir Schwestern diese Summe niemals alleine stemmen können. Wir bitten Sie, uns bei dieser großen finanziellen Aufgabe zu unterstützen.

Bitte helfen auch Sie uns durch Ihre Spende an die Bergkloster Stiftung, unsere Orgel zu erhalten.

Spendenkonto:
Bergkloster Stiftung SMMP
Kto. Nr. 100300, BLZ 40060265, Darlehnskasse Münster
Stichwort: Orgel
Selbstverständlich stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus.

Gedanken einer Kerze

„Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton – sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.
Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton – unangerührt, vergessen, im Dunkeln – oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.

Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen….

Kerze. Foto: SMMP/Bock
Gedanken einer Kerze

Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!

Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch – und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas in euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit.

Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, umso heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.
Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.»
(Autor unbekannt)

Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest und ein Jahr mit vielen glücklichen Momenten!

Powerfrauen im Ordenskleid

Stiften oder Spenden ist eine Herzensangelegenheit

Christian Uhl, Geschäftsführer der Bergkloster Stiftung
Christian Uhl, Geschäftsführer Bergkloster Stiftung
Foto: SMMP

Wenn Wünsche und Hoffnungen erfüllt werden, machen sich Spender oder Stifter ihr Hilfsprojekt zu Eigen – und engagieren sich nachhaltig für „ihre“ Schule oder „ihr“ Kinderdorf. Beispielhaft sorgt deshalb die Bergkloster Stiftung SMMP für ein Angebot, das den individuellen Bedürfnissen ihrer interessierten Stifter und Spender gerecht wird. „Ganz gleich, ob jemand mit einem monatlichen Beitrag eine arme Familie in Mosambik unterstützen möchte oder sein Vermögen in einer Zustiftung zum Wohle bedürftiger Menschen anlegen möchte – dank unserer vielfältigen Hilfsprojekte und Fördermöglichkeiten können wir unseren Spendern und Stiftern immer ein konkretes, genau zu ihren Bedürfnissen passendes Angebot machen“, berichtet Christian Uhl, Geschäftsführer der Bergkloster Stiftung SMMP.

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Schwester Aloisia, Generaloberin
Foto: SMMP

Die Erfolge der Stiftung seit ihrer Gründung 2007 durch die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel können sich sehen lassen. Schenkungen, Unterstiftungen von Unternehmen und Privatpersonen vergrößerten das Stiftungskapital. Und immer mehr Spender engagieren sich mit einer mehrjährigen Patenschaft. Entweder gehen die Patenschaftsbeiträge an ein Kinderheim, an eine Schule oder ein Soziales Zentrum oder sie kommen direkt einer bedürftigen Familie in Mosambik, Bolivien, Brasilien oder Rumänien zugute.

Den allen Ordensgemeinschaften eigenen Nachwuchssorgen sind die Schwestern schon frühzeitig beherzt entgegen getreten. Mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen heute die Arbeit der rund 400 Ordensschwestern und stellen sicher, dass z.B. die Aufgaben in Krankenhäusern und Altenheimen in Deutschland, die Betreuung und schulische Ausbildung von Kindern in Entwicklungsländern oder der Kampf gegen Hunger und Krankheiten weiter geführt werden.

Mit ihrem Vorbild und ihrer unerschütterlichen Kraft sorgen die Schwestern dafür, dass der Geist ihrer Gründerin, der heiligen Maria Magdalena Postel, im Umgang mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und mit den vielen Schutzbefohlenen lebendig bleibt. Und ebenso ist der Dialog mit Stiftern und Spendern durch und durch christlich geprägt – mit Blick in die Zukunft, aber auch immer mit der notwendigen Professionalität und einer guten Portion Pragmatismus. „Da wir immer auf die Seriösität, die Tradition und den guten Ruf der Schwestern bauen können, schenken uns die Spender und Stifter gerne ihr Vertrauen“, bestätigt auch Christian Uhl.

Jeder Cent ist wichtig für gesunde warme Mahlzeiten

Schon 750 Euro Pfandgeld

Nicht alle Kunden des Heiligenstädter Tegut-Marktes geben ihre Pfandbons für die leeren Flaschen an der Kasse ab. Seit April 2012 werfen manche den Bon aus dem Flaschenautomaten in eine daneben befindliche Spendenbox. Über deren Zweck informieren Postkarten. „Die dürfen gern mitgenommen und auch an Verwandte, Freunde und Nachbarn weitergegeben werden“, wirbt die Heiligenstädterin Annelore Kleppe für die „Aktion Kinderteller – Täglich ein gesundes Essen“. Die Ehrenamtlerin ist verantwortlich für die Leerung der Box und zahlt das ihr an der Kasse gegen Unterschrift ausgezahlte Bargeld auf das Spendenkonto des Ordens der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel ein. Ohne jeglichen Verwaltungsaufwand geht der Erlös in die Missionsprojekte der Ordensgemeinschaft nach Mosambik, Bolivien, Brasilien und Rumänien. Jeder Cent zählt. 750 Euro sind seit dem Anbringen der Box im Tegut-Markt bis jetzt zusammengekommen. Auch im Leinefelder REWE-Markt gibt es seit diesem Jahr die „Aktion Kinderteller“, über deren Verlauf demnächst erste Bilanz gezogen werden soll.

10 000 Mädchen und Jungen werden in den genannten Ländern von den Schwestern vor Ort mit nahrhaften warmen Mahlzeiten versorgt, in Kinderdörfern, Kindertagesstätten, Schulen oder auch direkt in der Familie. Das sind beispielsweise im bolivianischen Chochabamba die Kinderdörfer Aldea Cristo Rey mit 200 Kindern, Cuatro Esquinas mit 120 Kindern und die Kindertagesstätte Casa de ninos mit 180 kleinen Gästen. Mit gefülltem Magen fällt es leichter Montessori-Pädagogik zu erfahren und erste Lernversuche zu wagen, die für eine bessere Zukunft der Kinder prägend sind.

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Frau Schmidt-Teige, Sr. Konstantia, Sr. Klara Maria, Frau Kleppe (von links)
Foto: Christine Bose

„Mangelernährung im Kindesalter wirkt sich auf das ganze Leben negativ aus, beeinträchtigt die Lernfähigkeit, aber die Kinder brauchen gerade die Bildung für ihren Weg aus der Armut“, unterstrich Missionsprokuratorin Schwester Klara Maria, die vor kurzem mit der Generaloberin Schwester Aloisia Höing in Mosambik war. Für besonders wichtig hält Schwester Klara Maria die Nachhaltigkeit eines solchen Tuns, das Kindern eine Zukunft schenkt.