Damit Leben gelingt

Wir wollen nicht gleichgültig sein

Schweigeminute in Erinnerung an die Opfer von Halle und aus Solidarität mit den jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt

Wir nehmen Anteil am ihrem Leid und beten für die Angehörigen der Opfer von Halle und für alle jüdischen Gemeinden in Deutschland, deren höchster Feiertag – Jom Kippur, das Fest der Sühne, der inneren Einkehr und der Versöhnung mit Gott – brutal geschändet wurde.

Mehr erfahren »

Luta imensa – ein Kampf gegen die Zeit und die Not in Mosambik

Mittagessen für 500 Personen in Metarica
Mittagessen für mehr als 500 Personen in Metarica

Wenn du schnell gehen willst, geh allein.
Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen.

Die von den Schwestern durch die Jahre hinweg in Metarica aufgebauten und gefestigten Beziehungsgeflechte, wie Patenfamilien und Placidagemeinschaft, bewähren sich in diesen Tagen ebenso wie die Kirchengemeinde vor Ort. Sie tragen die Hilfsmaßnahmen für die Menschen, die Häuser oder Felder infolge der heftigen Regenfälle durch Zyklon Idai verloren haben. Bereits am 24. März berichtet Regionalkoordinatorin Schwester Leila de Souza e Silva: „Die Kirchengemeinde in Metarica und auch die Placidagemeinschaft mobilisieren schon konkrete Gesten der Solidarität, jetzt, in der Fastenzeit. So wird in der Kirche eine Kampagne der Nächstenliebe durchgeführt. Gemeindemitglieder bringen, was sie haben: Mais, trockenes Maniok, Bohnen, Seife, Salz Kleidung usw. Sie spenden diese Naturalien und Dinge im Gottesdienst, zum Moment der Gabenbereitung. Später verteilen einige Gruppen die Spenden an die Bedürftigsten.“ Was fehlt, sind finanzielle Mittel für den Wiederaufbau der Häuser, denn, so Schwester Leila, „Geld haben die Leute im Allgemeinen weniger als Nahrungsmittel.“ Doch die vorrangige Bekämpfung des Hungers gingen die Menschen sofort gemeinsam an. Mehr erfahren »

Brasilien – Gewalt um Landkonflikte spitzt sich zu

Hier werden Orangen verladen. (Foto: SMMP)
Hier werden Orangen verladen.
Foto: SMMP

Vatikan News 15. April 2019:
Der Jahresbericht der Bischöflichen Kommission für Landpastoral (CPT) spricht eine deutliche Sprache: nahezu alle Formen von Gewalt gegen die ländliche Bevölkerung zeigen eine steigende Tendenz. Besonders schwer betroffen ist das Amazonasgebiet.

Fast eine Million Menschen waren 2018 in Landkonflikte verwickelt. Das geht aus dem Jahresbericht der CPT hervor, der am Sitz der Nationalen Bischofskonferenz Brasiliens (CNBB) in der Hauptstadt Brasilia vorgestellt wurde. Demnach wurden 960.630 Menschen Opfer von Gewalt im Rahmen von Landstreitigkeiten, was gegenüber 2017 einen Anstieg von 35,6 Prozent bedeutet. Auch bei den Familien ist die Tendenz steigend: 2018 waren 118.080 Familien in Landkonflikte verwickelt, 11 Proezent mehr als noch im Jahr 2017.Mehr erfahren »

Armenspeisung in Vallegrande – Die Not der alten Menschen in Bolivien

Schwester Maria del Rosario Ostermann mit bolivianischer Familie
Schwester Maria del Rosario Ostermann mit bolivianischer Familie

Ostergebet
Gott, du großer Gärtner,wie oft erlebe ich mich wie ein kahler Baum auf kargem Feld,voller Sehnen nach Blüte und Grünkleid. Schutzlos den Stürmen des Lebens ausgesetzt. Verhärtet in meiner Trauer und meinen Sorgen. An Ostern höre ich dein Wort vom Leben, spüre den warmen Regen deiner Freundlichkeit, der meinen Durst stillt, den frischen Hauch deines Geistes, der mich in Bewegung bringt. Ich atme die Sonnenstrahlen deiner Liebe, die mich knospen und blühen lassen. Gott lass es Ostern werden, in mir und in meinem Leben. Das bitte ich dich, der du mit dem auferstanden Christuns und dem Heiligen Geist Erstarrtes lebendig erfüllst – von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

In wenigen Tagen feiern wir Ostern. Zu den Höhepunkten der Karwoche gehört der Gründonnerstag mit der Messe vom letzten Abendmahl. Darin teilt Jesus Christus das Brot. Genau darum möchte ich Sie heute bitten. Teilen Sie Ihr Brot zu Ostern mit den Armen. Stillen Sie deren Hunger.

Vor wenigen Wochen war unsere bolivianische Provinzoberin Schwester María Laura Rosado bei uns in Deutschland zu Gast. Sie hat uns von der Not der alten Menschen in dem bolivianischen Städtchen Vallegrande berichtet. Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Die Armut trifft besonders die alten Menschen. Ein funktionierendes Rentensystem gibt es praktisch nicht. Wer alt ist, nicht mehr arbeiten kann und keine Hilfe von seinen Kindern bekommt, leidet Hunger.Mehr erfahren »