Die 89-jährige Maria kocht sich ein Süppchen. Ihr Sohn lebt in Italien, ihr Mann ist schon lange tot. Auch in diesem Winter wird das Brennholz knapp. Juliana Ciceu bringt ihr ab und zu einen neuen Beutel vorbei.
Dank zahlreicher Spenden sind die rumänischen Familien in Schineni und Siretu gut gerüstet für die härtesten Wochen im Winter
Die meisten der armen Familien im rumänischen Schineni und den Nachbardörfern sind Dank der großzügigen Spenden aus Deutschland mit Brennholz für den eisigen Winter gerüstet. Mit diesen Eindrücken sind Generalökonomin Schwester Dorothea Brylak und Winfried Meilwes von der Missionszentrale der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel von ihrem Projektbesuch in Rumänien zurückgekehrt.
Der DKM-Vorstandsvorsitzende Christoph Bickmann (l.) und Kundenberater Volker Stöppelkamp (r.) übergaben den Scheck über 3.000 Euro an Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow (2.v.l.) und Generalökonomin Schwester Dorothea Brylak. Foto: DKM
Vorstand der Darlehnskasse Münster überreicht Scheck an die Schwestern im Bergkloster Heiligenstadt
Die Darlehnskasse Münster hat den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel im Bergkloster Heiligenstadt einen Scheck über 3000 Euro überreicht. Das Geld ist für den Bau eines Schweinestalls in Metarica in Mosambik eingesetzt worden.
Schweigeminute in Erinnerung an die Opfer von Halle und aus Solidarität mit den jüdischen Gemeinden auf der ganzen Welt
Wir nehmen Anteil am ihrem Leid und beten für die Angehörigen der Opfer von Halle und für alle jüdischen Gemeinden in Deutschland, deren höchster Feiertag – Jom Kippur, das Fest der Sühne, der inneren Einkehr und der Versöhnung mit Gott – brutal geschändet wurde.
Wenn du schnell gehen willst, geh allein.
Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen.
Die von den Schwestern durch die Jahre hinweg in Metarica aufgebauten und gefestigten Beziehungsgeflechte, wie Patenfamilien und Placidagemeinschaft, bewähren sich in diesen Tagen ebenso wie die Kirchengemeinde vor Ort. Sie tragen die Hilfsmaßnahmen für die Menschen, die Häuser oder Felder infolge der heftigen Regenfälle durch Zyklon Idai verloren haben. Bereits am 24. März berichtet Regionalkoordinatorin Schwester Leila de Souza e Silva: „Die Kirchengemeinde in Metarica und auch die Placidagemeinschaft mobilisieren schon konkrete Gesten der Solidarität, jetzt, in der Fastenzeit. So wird in der Kirche eine Kampagne der Nächstenliebe durchgeführt. Gemeindemitglieder bringen, was sie haben: Mais, trockenes Maniok, Bohnen, Seife, Salz Kleidung usw. Sie spenden diese Naturalien und Dinge im Gottesdienst, zum Moment der Gabenbereitung. Später verteilen einige Gruppen die Spenden an die Bedürftigsten.“ Was fehlt, sind finanzielle Mittel für den Wiederaufbau der Häuser, denn, so Schwester Leila, „Geld haben die Leute im Allgemeinen weniger als Nahrungsmittel.“ Doch die vorrangige Bekämpfung des Hungers gingen die Menschen sofort gemeinsam an. Mehr erfahren »