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Die Arbeit auf eigene Füße stellen
Jahresbericht der Bergkloster Stiftung SMMP dokumentiert die Wirksamkeit von Spenden

Der neue Jahresbericht der Bergkloster Stiftung SMMP für das Jahr 2025 ist erschienen. Er zeigt diesmal in besonderer Weise, wie die Spenden der vielen Freunde und Förderer aus Deutschland in den Projekten und Aufgabenfeldern der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Bolivien, Brasilien, Mosambik, Rumänien und Deutschland nachhaltig wirken. Insgesamt konnte die Stiftung im vergangenen Jahr knapp 1,9 Millionen Euro an Einnahmen und Erträgen verbuchen.
Zu jedem Land eine Erfolgsgeschichte

Zu jedem Land erzählt der Jahresbericht eine Erfolgsgeschichte. In Leme in Brasilien hat Provinzoberin Schwester Aurora Tenfen 2024 beispielsweise mithilfe von Spenden eine große Solaranlage auf dem Dach des Altenheims Recanto Placida errichten lassen. Die wird sich schon nach wenigen Jahren amortisieren. Sie liefert nicht nur den Strom für das Heim, sondern auch darüber hinaus für die sozialen Zentren am Stadtrand und für das Kloster.
Die Erträge eines großen Gemüsegartens tragen außerdem zur Selbstversorgung und zum Unterhalt der Einrichtungen bei. So wirken die Schwestern auch selbst bei der Finanzierung der Bildungs- und Sozialarbeit mit. „Und wenn es gelingt, diese wertvolle Arbeit nach und nach auf eigene Füße zu stellen, wäre dies das Beste, was wir erreichen können: Nachhaltiger können Spenden nicht wirken“, so der Geschäftsführer der Bergkloster Stiftung, Christian Uhl.

Besonderen Wert legen die Schwestern außerdem darauf, dass alle Angebote ineinandergreifen. Wenn sie in Metarica in Mosambik Häuser für bedürftige Familien bauen, hat das gleich mehrere Effekte: Die kinderreiche Familie erhält ein festes Zuhause, das den zunehmenden Unwettern standhält. Indem sie einen Baum pflanzt und einen eigenen Garten anlegt, schafft sie die Voraussetzung, sich selbst zu versorgen. Dazu leiten sie die Schwestern an.
Während der Bauphase wird ein Team von Arbeitern beschäftigt, das fair entlohnt wird. Das hilft wiederum deren Familien. Und die neuen Eigentümer des Hauses sollen für die Arbeiter kochen. „Das stärkt die Solidarität untereinander im Dorf“, weiß die Regionalverantwortliche, Schwester Leila de Souza e Silva.
Wege in die Selbstständigkeit

In Bolivien zeigt sich der ganzheitliche Ansatz besonders in den Kinderdörfern in Cochabamba und Vallegrande. Hier werden die Kinder nicht nur erzieherisch, sondern auch psychologisch begleitet. Parallel machen sie neben der Schule eine erste berufliche Ausbildung. Und wenn sie das Heim verlassen müssen, finden sie in dem Projekt „Wege in die Selbstständigkeit“ weitere Begleitung. Auch eine umfassende Pastoralarbeit gehört mit zum Konzept. „Die hat uns sehr beeindruckt“ sagt Generaloberin Schwester Maria Thoma Dikow, die beide Kinderheime im Rahmen ihrer Visitationsreise zusammen mit Generalsekretärin Schwester Theresia Lehmeier im Februar 2026 besuchte.
Und auch in Rumänien gibt es große Fortschritte nach dem erfolgten Umzug des sozialen Zentrums von Siretu in den Nachbarort Schineni. Mit psychologischer Unterstützung, ambulanten Dienstleistungen, Freizeitangeboten und einem warmen Mittagessen für die Kinder leistet dieses Zentrum ebenfalls ganzheitliche Hilfe für die armen Familien in der Region. Der Jahresbericht gibt darüber ausführlich Auskunft.
Der ganze Bericht ist auf der Internetseite der Bergkloster Stiftung SMMP (bergklosterstiftung.smmp.de) als PDF zum Download eingestellt und kann auch bei der Stiftung (m.messelis(at)smmp.de ) bestellt werden.