Damit Leben gelingt
1. Juli 2026

Familien bekommen ein würdiges Zuhause

Die Eltern der sechs Kinder mit den Bauarbeitern vor dem fast fertigen Haus. Foto: SMMP/Sr. Leila de Souza e Silva
Die Eltern der sechs Kinder mit den Bauarbeitern vor dem fast fertigen Haus.

Gute Nachrichten aus Mosambik – 2026 schon vier Häuser fertiggestellt

In Metarica in Mosambik wurde über das Projekt „Häuser ja – Hütten nein“ im Juni bereits das vierte Haus in diesem Jahr fertiggestellt. Es ist für eine achtköpfige Familie. Wie Regionalkoordinatorin Schwester Leila de Souza e Silva schreibt, verdienen sich die Eltern mit der Feldarbeit etwas Geld. Die sechs Kinder besuchen alle die Schule. Es handele sich um eine sehr arme, aber strebsame Familie. „Ihr kleines, schlichtes Haus hat einfach nicht mehr ausgereicht. Denn die Kinder werden größer“, erklärt Schwester Leila. Nun haben die acht endlich ein würdiges und angemessenes Zuhause.

„Die Eltern sind sehr dankbar und haben bei der Durchführung der Arbeiten tatkräftig mitgeholfen“, sagt Schwester Leila – und ergänzt: „Auch wir sind sehr dankbar für die Großzügigkeit unserer Schwestern und ihrer Spenderinnen und Spender in Deutschland.“

Julieta und ihre fünf Kinder freuen sich über das neue Zuhause. Foto: SMMP
Julieta und ihre fünf Kinder freuen sich über das neue Zuhause.

Erst kurz zuvor war das dritte Haus bezogen worden. Dies gehört nun einer Witwe, die mit ihren fünf Kindern bisher auf engstem Raum lebte. Schwester Leila sagt über sie: „Selbst mitten im Elend ist die Frau sehr mutig und bemüht sich sehr, die nötige Arbeit auf dem Feld für ihren Lebensunterhalt und den ihrer Kinder zu leisten.“

Nächste Bauprojekte schon in Planung

Auch Haus Fünf und Sechs sind schon in Planung: eines für eine Familie mit sieben Kindern, zu denen seit Neuestem Drillinge gehören. Und eines für eine alleinstehende Mutter, deren Haus aus Stroh von Termiten zerfressen wurde.

Mit dem Projekt „Häuser ja – Hütten nein“ wurden für solche Familien insgesamt schon über 40 Häuser gebaut. Dabei heuert Schwester Leila als Bauarbeiter Männer aus dem Dorf an, die selbst Familien zu versorgen haben. Die Familien, denen das Haus gebaut wird, kochen für sie. So stärkt das Projekt auch den Zusammenhalt in Metarica.

Ein Haus kostet 5000 Euro. Das ist ein überschaubarer Betrag. Aber für Familien in der Umgebung von Metarica ist der nicht finanzierbar.